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Aschermittwoch

 

Der Aschermittwoch (lateinisch Dies Cinerum) stellt im Christentum der Westkirche den Beginn der 40-tägigen Fastenzeit dar und soll an die 40 Tage erinnern, die Jesus fastend und betend in der Wüste verbrachte (Mt 4,2 EU). Die Fastenzeit umfasst 46 Kalendertage und dauert bis Karsamstag, die sechs fastenfreien Sonntage (1.-5. Fastensonntag und Palmsonntag) werden nicht mitgerechnet.

 

Die Bezeichnung Aschermittwoch kommt von dem Brauch, im Gottesdienst am Aschermittwoch die Asche vom Verbrennen der Palmzweige des Vorjahres zu segnen und die Gläubigen mit einem Kreuz aus dieser Asche zu bezeichnen.

Das Aschenkreuz wurde ursprünglich bei Männern auf das Haupt gestreut und bei Frauen auf die Stirn gezeichnet. Heute sind beide Formen unabhängig vom Geschlecht üblich. Mit diesem Ritual soll der Mensch an seine Vergänglichkeit erinnert  werden.

Der Aschermittwoch stellt zugleich auch das Ende der Karnevals-, Fastnachts- und Faschingszeit dar. In der Bibel wird der "fleischlich“ gesinnte dem geistlich gesinnten Menschen.

 

In der katholischen Kirche ist der Aschermittwoch ein strenger Fast- und Abstinenztag.

 

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