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Über Weiberdonnerstag

 

Weiberfastnacht – auch Weiberfasching, Wieverfastelovend (Kölsch), Schwerdonnerstag (Rübenach) oder Weiberfaasnet (Schwäbisch) genannt – markiert den Übergang vom Sitzungs- zum Straßenkarneval am Donnerstag vor Aschermittwoch. Wird oft auch als Altweiberfasching, Altweiberfastnacht oder einfach bezeichnet.

 

Geschichte dieses Tages

Die Vorfeier des Karnevals begann mit dem sogenannten Weiberfastnacht am Donnerstag vor demselben. Dann herrschte die eigentümliche Sitte, dass Frauen und Mädchen sich untereinander die Hauben abrissen, was man Mötzenbestohl nannte. Nachmittags bewegte sich der Bellegeck, eine echt kölnische Maske, mit vielen Schellen behängt, in den Straßen herum […]“

Quelle: – Abschnitt „Der Carneval in Köln vor 1823“ aus Köln Walters Werk

 

Die Möhnen sind die Frauen, die an Weiberfastnacht das Regiment in den Städten und Dörfern übernehmen.

 

Weiberfastnacht heute

Im gesamten Rheinland gilt Weiberfastnacht als inoffizieller Feiertag, an den meisten Arbeitsplätzen wird ab mittags nicht mehr gearbeitet. Die Feiern beginnen meist um 11:11 Uhr. Im Unterschied zum Rosenmontag und den anderen Tagen gibt es in der Regel an Weiberfastnacht keine Umzüge, es wird kostümiert in den Kneipen und auf den Straßen gefeiert.

Es ist an diesem Tag Brauch, dass Frauen den Männern die Krawatte als Symbol der männlichen Macht abschneiden. So laufen die Männer nur noch mit einem Krawattenstumpf herum, wofür sie mit einem Bützchen (Küsschen) entschädigt werden.

 

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